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15.02.12 – Toleranz auf beiden Seiten

Liebes Hundevolk!

Als Hundehalter wird man in unserer Gesellschaft entweder geliebt oder gehasst.

Etwas dazwischen gibt es eher selten.

Ja, es gibt Menschen die „Hundemenschen“ dulden, lächelnd den Kopf schütteln, wenn man mit matschbedeckten Stiefeln die Straße samt pfotentragenden Begleiter kreuzt.

Und ja es gibt auch Menschen, die am liebsten nach unserem vierbeinigen Begleiter treten würden wenn sie ihn nur von weitem erspähen.

Meine Damen und Herren so sieht die heutige Realität in Deutschland aus.

Ich persönlich bin unverkennbar ein Hundemensch durch und durch.

Bin aber durchaus auch in der Lage mich in Menschen rein zu versetzen die nichts mit Hunden anfangen können, ja sogar Angst haben. Auch wenn mir dies meist etwas schwerer fällt. Aber solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft, genauso wie es Menschen gibt die z.B. nichts mit Kindern oder Wassereis anfangen können.

Ebenso gibt es schwarze Schafe auf der einen Seite und auf der anderen Seite.

°Es gibt Hundehalter, die irgendwie immer ihre Hundetüte vergessen, genauso wie es dann unschuldige Leute gibt die dort hineintreten.

° Es gibt Leute auf der Straße die ohne Grund einen harmlosen Staffordshire Bullterrier samt Besitzerin, als Kampfhund und schlimmeres beschimpfen, ohne dabei zu wissen, dass dieser Hund, den sie grade als Monster betiteln, der liebste Familienhund auf Erden ist.

°Es gibt ebenso Hundehalter die es lustig finden und sich einen Spaß daraus machen, wenn ihr Hund z.B. am Strand ungehindert über fremde Strandtücher flitzt, genauso wie es in diesem Moment Leute gibt die sich vor Angst am liebsten auf den nächsten Baum retten würden. Da sie in ihrer Kindheit evtl. keine guten Erfahrungen mit Hunden machen konnten.

°Es gibt Leute die ihre Kinder einfach zu fremden, angeleinten Hunden hinrennen lassen und es auch noch unterstützen, wenn ihre Nachkommen nach dem bösen Wolf treten, spucken oder sogar Steine schmeißen. Genauso wie es in diesem Moment den darunter stark leidenden Hund gibt, der doch einfach nur gefallen will.

Das sind nur einpaar Beispiele.Ich könnte ewig so weiter machen.

Man würde immer Gegensätze finden. Doch was soll uns das alles sagen? Was will ich damit sagen?

Ich möchte damit eigentlich nur auf gegenseitige Rücksichtnahme aufmerksam machen.

Man muss nicht immer nur sich und seine Sache sehen, ob nun mit Hund oder mit Kind oder mit beidem oder mit nichts davon.

Wenn nur jeder sich mal ein bißchen an die eigene Nase fassen würde, und sich vielleicht mal in die Situation des Gegenübers versetzen würde, wäre das doch mal ein Anfang?!? Oder?

Schließlich dürfen wir abschließend nicht vergessen (denn das hier ist ja ein pro Hundeseite 🙂 ), dass wir selbst, der Homo sapiens, vor tausenden von Jahren den Canis lupis familiaris als Begleiter für uns ausgesucht haben, und nicht als Streitthema Nr. 1.