Schlagwort-Archive: Kastration

Neuigkeiten…

…immer her damit!

Ahoi liebes Hundevolk,

und herzlich willkommen im Jahr 2013.
Ich hoffe ihr seid mit Euren Hunden sanft ins neue Jahr gerutscht.

Auch im Jahr 2013 gibt es Interessantes zu entdecken, und das möchte ich Euch auch nicht vorenthalten.

♦ Es gibt eine neue, sehr informative Hundezeitung auf dem Markt und zwar die „dogtalking“.
Mehr darüber könnt ihr HIER erfahren.

♠ Für alle Leseratten, unter Euch,  habe ich folgenden Lesetipp:

– Kastration und Verhalten beim Hund| von Sophie Strodtbeck & Udo Gansloßer

♣Da es im Moment sehr viele Maulkorbanfragen, aufgrund von Giftködern in unterschiedlichen Regionen gibt.
Bekommt ihr hier eine Seite, wo Ihr Euch über aktuelle Fundorte usw. informieren könnt:

– Giftköderradar
– Chic & Scharf

Schonmal was von…

Rally Obedience gehört?


22.02.12 – Kastration die 2.

Guten Abend liebes Hundevolk!

Hier nun der angekündigte Artikel zum Thema Kastration. Vielen Dank vorweg an LiNa für den Link zum Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck! Der kam wie gerufen, und ist mehr als aussagend!


Definition

Unter einer Kastration (lat.: castro, castratus für schwächen, berauben, entnehmen, entkräften) wird üblicherweise die operative Entfernung der Keimdrüsen (Gonaden) verstanden. Medizinisch wird es deshalb als Gonadektomie bezeichnet.

Das Ziel der Kastration von Hunden ist in erster Linie die Verhinderung von unerwünschtem Nachwuchs, um potentielle Erkrankungen zu vermeiden und um die Haltung zu erleichtern. Nicht kurative elektive Kastrationen, aus medizinisch nicht indizierten Gründen sind vom Standpunkt des Tierschutzes aus, auch bei Tiermedizinern, teilweise umstritten.

Nachteile von Kastrationen sind eine Neigung zur Harninkontinenz, unerwünschte Adipositas (Verfettung), unerwünschte Wesensveränderungen sowie Fellveränderungen.

(Quelle Wikipedia)


Und hier ein sehr aussagekräftiger Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck (bitte vorher durchlesen)

Die Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht


Wenn man sich nun also mit dem Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck beschäftigt hat, drängt sich trotzdem die Frage auf, warum also kastrieren wir in der heutigen Gesellschaft?

  1. Blutflecken auf dem Teppich (?!)
  2. Hormoneller Streß für Rüde & Hündin
  3. Streß für den Hundehalter/in
  4. kontrollierte Vermehrung/Zucht
  5. Hoffnung auf Verbesserung des Verhaltens (?!)

Dazu muss man sich fragen, verfolge ich die richtigen Beweggründe aus denen heraus ich meinen Hund kastriere?

Wie nämlich schon passend erwähnt wurde, sind kleine Bluttropfen auf den weißen Teppich oder einen Rüden der seine Grenzen nicht kennt, und deswegen „die Zügel in die Pfoten genommen hat“ absolut KEINE Gründe für eine Kastration.

Nun kastrieren wir aber trotzdem, und ich persönlich bin, wenn medizinisch nötig auch pro Kastration. Fakt ist auch, dass wir in einer Mensch-Hund-Gesellschaft leben die sich selbst sehr wenig Regeln auferlegt hat. Je mehr „Freiheit“ ein Hund erhält, desto mehr Hundsein kann er. Das scheint in den meisten Gegenden das Motto zu sein. Leine ab, und weg ist der Hund. Das ist aber ein weiterer Irrglaube. Denn DAS ist keine hundefreundliche Freiheit. (siehe dazu auch unter meine Philosophie)

Das „kastrieren-müssen“ in unser heutigen Zeit ist also ein Mensch gemachtes Problem. Denn würden mehr Menschen in ihrer Mensch-Hund-Beziehung mehr auf Regeln achten, und ihren eigenen Hund so akzeptieren wie er ist, daraus folgend dann eben auch die Konsequenzen ziehen wenn sie gezogen werden müssen (Schleppleine etc.), würde es so manches einfacher machen.

Andererseits muss man sich auch die Frage stellen: wo lebe ich? Wie sind die eigenen Rahmenbedingungen?

Lebe ich z.B. auf dem Land, wo grade mal 2 Hündinnen im Jahr läufig werden. Und man sich direkt unter einander kennt. Halte ich persönlich eine Kastration für weniger angebracht. (Insofern keine Medizinischen Gründe etc. vorliegen)

Oder lebe ich in der Stadt, wo z.B. das ganze Jahr über irgendeine „Dame“ läufig ist. Man sich als Hundehalter meist nicht kennt, und auf Aussagen wie z.B. „Meine ist läufig, leinen sie bitte ihren Hund an“ ein Lächeln bekommt und die Antwort „Der tut aber nix“. (Ja diese Situation kann man auch auf dem Land erleben.) Dieser 1.hormonelle Streßfaktor & 2. psychische Belastung für den Hundehalter muss ebenso beachtet werden.

Nun fragt ihr euch bestimmt immer noch. Kastrieren, ja oder nein? Ich persönlich finde, man sollte immer individuell abwägen, ob kastriert werden muss oder nicht.  Mein Anliegen an euch ist einfach, macht euch Gedanken, setzt euch mit eurer Situation auseinander. Und tut das was gut für euch und für euren Hund ist!

PS: …dazu zählt nicht das willkürliche Vermehren von Hunden, weil man ja einmal einen Wurf aufwachsen sehen will. 😉


21.02.12 – Kastration!?!

Liebes Hundevolk!

Für viele ist es ein absolutes NoGo, für manche steht die Entscheidung bereits fest, obwohl der Hund noch nicht mal eingezogen ist.

Die Kastration.

Ein sehr umstrittenes Thema in der Hundehalterwelt. Für manche sogar sehr emotional. Was ist also richtig und was ist falsch? Wann sollte man kastrieren und wann nicht?

Ab morgen findet ihr hier einen ausführlichen Bericht…