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Blind Date

Das „dogument“ Seminar mit Nadin Matthews 

 Hier folgt nun mein persönlicher, kleiner Einblick vom ersten Tag

„Jede erste Stunde im Einzeltraining oder in der Gruppenarbeit ist ein Blind Date. Man kennt weder den Menschen noch den Hund. Mit dem Menschen führt man ein Erstgespräch, um ihn kennenzulernen und zu erfahren, wie er die Beziehung seinem Hund gestaltet, wie er ein Problem beschreibt und welche Strategien er bisher verfolgt hat. Wie lernt man aber einen Hund kennen? Man führt mit ihm ein Erstgespräch! In diesem Workshop wird vermittelt, wie man die Persönlichkeit eines Hundes erkennt und ihn in seinem Verhalten einschätzen kann. Ein persönliches Gespräch, das für die Auswahl der Trainingsmethoden unerlässlich ist. Gedatet wird natürlich mit fremden Hunden.“

(Quelle: http://www.dogument.de/)

Mit dem eigenen Vorsatz mehr Augenmerk auf die Persönlichkeit des Hundes legen zu wollen, zog es mich Anfang Juli in die nördliche „Heimat“. Zum Seminar mit dem, zugegeben etwas irreführenden Titel „Blind Date“ mit Nadin Matthews.

Pssst: und schließlich auch um Nadin endlich mal live zu erleben. jubel

Dort angekommen trafen Luke, den ich meiner Mutter für einen Tag entwenden durfte, & ich auf Kerstin, eine befreundete Hundetrainerin aus Bremen (Hundeschule Teambildung in Bremen) mit ihren zwei BegleiterInnen Sora & Jette.

Viele Seminare, die ich bis jetzt besucht hatte, hatte ich alleine besuchen müssen.

Eine Runde Mitleid wäre an dieser Stelle wohl kurz angebracht…Ohhhhhhhhh… ok, das reicht wohl. 🙂

Wer mich kennt weiß, dass ich kein Problem damit habe Kontakte zu knüpfen (wenn ich will) , diesmal war es aber einfach nett Leute bereits zu kennen, kennenzulernen und auch wieder zu erkennen. Wie z.B. schon erwähnt Kerstin mit Sora & Jette, Oli mit Tala, der u.a. zum Knipsen angereist war, und von dem auch die meisten nachfolgenden Fotos stammen, oder Eva mit Sassi & Nell, die ich schon flüchtig vom CANIS Seminar „Wie lernt der Hund?“ Anfang des Jahres her kannte.

So stand dieses Seminar, kontaktemäßig, für mich schon unter einem guten Stern.

Kurz nach 10°° ging es dann fast pünktlich los und Nadin begann mit einem Theorieteil. Gute Plätze waren natürlich, bereits strategisch & pünktlich von Kerstin und mir gesichert. So konnten wir uns ein bisschen introvertiert dem „Groupie Sein“ hingeben. Keine Angst, wir hielten steht´s unsere Contenance div_0004

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Die Aufregung verflog, und man war schnell von dem Gesprochenem gepackt.

Plötzlich standen da Schlagworte mit im Raum wie: „Was ist Persönlichkeit überhaupt?“ oder „Die Big Five“.

Die Erkenntnis: Persönlichkeit hat man und ist niemals schlecht! Musste einfach zum intensiven Nach – denken und Über – denken anregen. Nicht nur auf Hunde bezogen.

Blind Date mit Mieke

Nach der Theorie ging es, bei bestem Schleswig-Holsteiner Wetterchen sommer02, draußen praktisch los mit dem „Blind Date“.

Nun hieß es nach einer Vorstellungsrunde und ersten Gedanken zu den vierbeinigen Teilnehmern: „Fremde Hunde „hautnah“ kennenlernen, und dabei einfach mal die Augen geschlossen lassen.“

Wahnsinnige! Denkt ihr jetzt?c070

Joa, das kann ich sogar verstehen. Dachte ich zuerst irgendwie auch. Ich kann Euch aber gleich beruhigen, meine Daumen sind noch dran.

Ihr glaubt aber gar nicht wie viele Antworten man durch diese doch nur kurze Begegnung bekommt.

(Der Begriff „Speed-Dating“ passte hier definitiv wie die Faust aufs Auge.)

Wenn man einfach mal „zuhört“ was einem da durch Anspannung der einzelnen Muskeln oder Schnelligkeit des Herzschlages beantwortet wird, musste man nur noch lernen richtig „zu zuhören“, und vor allem Grenzen auch wahr zunehmen. Denn auch DAS sind Antworten, die man bei einem ersten Kennenlernen wahr nehmen muss. Schließlich ging es nicht darum zu korrigieren, sondern um das was da eben ist kennenzulernen.

Natürlich wurde darauf geachtet, dass die Hunde für diese Übung „kompatibel“, oder zusätzlich durch einen Mauli gesichert, waren.

„Zuhören“, das sagt sich ja so leicht. Wichtig dabei war, überhaupt erst mal ruhig und sanft zu fragen. Denn wer heftige Fragen stellt, bekommt auch heftige Antworten. Irgendwie Logisch, oder? div_0110

Die insgesamt 2 Seminartage verflogen wie im Fluge. Es war einfach eine tolle Bereicherung. Der Hund – Die Persönlichkeit. Ein Dank an Nadin für ihre fröhliche und doch so konkrete Art. Es war wirklich eines der besten Seminare, die ich bis jetzt besuchen durfte. Einen besonderen Dank auch an die vielen, verschiedenen Persönlichkeiten, die ich kurz aber irgendwie doch intensiv kennenlernen durfte.

Der „Schönling“ und Ich sagen vielen Dank für diese Erfahrung!

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Wenn man Zeit hat…

…dann bekommt man z.b. viiiiele Dinge auf fazebook mit. Total bescheuerte, nervige aber auch durchaus lustige Beiträge.
Unteranderem dies hier: c070

fff

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Eure Nele


NichtLustig!

Jeden Tag ein bißchen was zum Schmunzeln :)

Pfoten drauf


NichtLustig!

Jeden Tag ein bißchen was zum Schmunzeln :)

Pfoten drauf


18.02.12 – Alles Onto? oder genese?

Guten Abend liebes Hundevolk!

Ontogenese, Ethologie, ultimate&proximate Faktoren, Habituation und die Herren Scott&Fuller… Der erste Tag des Canis-Seminar das Verhalten des Hundes 1 – Die ontogenetische Entwicklung ist nun vorrüber. Und mein Kopf fühlt sich an wie eine gefüllte Paprika 🙂 Interessant ist es, sehr sogar! Ich bin wie ein trockener Schwamm, welcher sich mit Wasser (neues Wissen) füllt.

Vorallem hat es mich sehr erstaunt, dass die grundlegenden Erkentnisse/Forschungen bereits in den 60er(!) von Scott&Fuller durch geführt worden sind. Tatsachen die man weder schlecht noch schön reden kann. Denn es ist so wie es ist. Das ist Biologie, das ist Leben. Das sind unsere Haushunde.

Fragwürdig dabei finde ich nur,dass heutzutage manche „Hundetrainer“ in manchen neuerscheinenden Büchern so tun,als hätten sie das Rad neu erfunden. Quellenangaben. Ein Fremdwort?

Nun denn…

Mal sehen wie es morgen weiter geht..

Freu mich schon 🙂