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Der Wahnsinnigen erster Workingtest


 … eine Komödie in 5 Akten

Wir schreiben den 25.10.15.

Der Wecker riss uns um 06:45 aus den schönsten Träumen. Obwohl wenn wir ehrlich sind war es ja schon 07:45, denn schließlich war es wieder an der Zeit, die Zeit zurückzustellen. Also lassen wir an dieser Stelle das Rumgejaule zum Thema „Aufstehen“. Und das Leid ist schließlich selbstgemacht.

Denn es ging ab zum ersten Workingtest! div_0215

Und die sind ja bekanntlich immer am A**** der Welt. Also ab ins weltberühmte Kakerbeck, das ist in der Nähe von Sittensen und das ist grob in der Nähe von Hamburg und Bremen 1tada

Also in Norddeutschland.


Aufgabe 1) Verleitmarkierung, Steadiness und Markierung

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Beschreibung:

Seitlich vom Team fällt in ca. 20 m Entfernung eine Markierung auf freier Fläche, die von der Hundeführerin geholt werden muss. Der Hund bleibt am Ausgangspunkt sitzen. Während die Hundeführerin zurück kommt, fällt seitlich vom Hund eine Markierung in ca. 20 m Entfernung. Diese fällt für den Hund nicht sichtig hinter einen Sichtschutz. Nach Ankunft der Hundeführerin und dem Warten auf die Freigabe darf der Hund die Markierung holen.

Unsere Interpretation:

Meine größte Befürchtung war ja, dass Rockie schon während der ersten Aufgabe seine Nerven verlieren würde und in ein unstillbares Jammern verfallen könnte. So fingen wir zwei damals schließlich unsere Dummykarriere an. Heute schaute mich mein schwarzer Kerl an und in seinem Blick sah ich einfach „lass uns Spaß haben und rück ab und zu nen Frolic raus“.

Den Spaß hatten wir dann auch. smilie_hops_169

Die Aufgabe selbst hatte Rockie dann ordentlich gearbeitet, ich musste leider einmal das Sitz am Anfang korrigieren das war es aber auch schon.


Aufgabe 2) Einweisen ins Suchengebiet zur Verlorensuche

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Beschreibung:

Im Suchengebiet 30 x 30 Schritte werden 4 Dummys ausgelegt. Die Dummys werden von außen ins Suchengebiet geworfen. Es werden grüne Dummys verwendet, die im höheren Bewuchs nicht sichtig sind. Der Hund wird aus einer Distanz von 20 m mit einem Voran, durch eine Flatterbandabsperrung durch, ins Suchengebiet geschickt und soll dort auf Kommando starten und dann eigenständig 2 Dummys suchen und zutragen. Nach Abgabe des ersten Dummys darf der Hund sofort erneut gestartet werden.

Unsere Interpretation:

In der Wartezone verhielt sich Herr Hund super. Deswegen gingen wir auch schon mit einem ganz anderen Gefühl in die Aufgabe 2. Den leisen Gedanken, dass er das „Voran“ nicht annehmen würde, nahm mir der schwarze Blitz. Warum ich ihn beim zweiten Mal ohne „voran“ losschickte war nicht nur Rockie, sondern auch mir ein Rätsel. So musste ich ihn kurz wieder ran holen, mich ordnen und mit einem „Voran“ in die zweite Suche einweisen.


Aufgabe 3) Einweisen mit Doppelmarkierung

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Beschreibung:

Das Team geht gesamt 50 m Fuß, wobei nach 20 m und bei 30 m jeweils seitlich eine Markierung geworfen wird. Nach weiteren 10 m wird der Hund auf einen Dummy in 50 m Entfernung an eine natürliche Sichthilfe eingewiesen. Der Hund soll sichtbar in die eingewiesene Richtung laufen und den Dummy apportieren. Nach Abgabe wird der Hund zum Apport der Markierung geschickt. Die Reihenfolge darf eigenständig bestimmt werden. Nachdem alle Dummys gearbeitet sind, geht das Team zum Richter und übergibt die Dummys. Der Hund ist solange in Freifolge.

Unsere Interpretation:

Diese Aufgabe war die Härteste für uns. Denn wir mussten uns nicht nur über ein abgeerntetes Maisfeld arbeiten, nein, es stand quasi auch ein „Blind“ für Rockie an. Eigentlich war ein Markierungsstab zur Orientierung vorgesehen, die Sonne stand aber so unglücklich das man diesen auch hätte weglassen können. Leider war ICH dann soooo nervös das ich meinen armen Hund das „Voran“ nicht sofort richtig verkaufen konnte (zitternde Hand usw). Nach drei Ehrenrunden hatte wir das Dummy aber und die folgenden Markierungen waren ein Leichtes für Rockie. Obwohl die Aufgabe nicht ganz so gelaufen ist, wie ich es gerne gehabt hätte, war ich einfach stolz auf Rockie und mich. Denn sein Vertrauen war großartig. Und das ist was zählt!


Aufgabe 4) Markierung mit Memorymark

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Bechreibung:

Eine Markierung fällt im Abstand von ca. 30m vom Hund entfernt an einen markanten Geländepunkt. Danach wirft die Hundeführerin ebenfalls eine Markierung im Abstand von ca. 15 m vor den Hund, so dass beide Markierungen letzendlich auf einer gedachten Linie vom 2. Startpunkt des Hundes liegen. Bei Fuß gehen im Halbkreis mit einem Radius von ca. 30 m um den Geländepunkt herum. Am Startpunkt 2 apportieren der 1. Markierung am Geländepunkt und danach apportieren der 2. Markierung.

Unsere Interpretation:

Bei dieser Aufgabe konnte ich mein Wurfdesaster unter Beweis stellen. Denn die erste Markierung, von mir geworfen, pfefferte ich erstmal ins Nirvana. Nachdem ich für allgemeine Verwirrung gesorgt hatte, konnte mein Hund die Aufgaben trotzdem noch meistern.


Aufgabe 5) Spaßaufgabe

Beschreibung:

Es steht ein Schaumstoffwürfel zur Verfügung. Dabei „muss“ der Hund zweimal „würfeln“. Die höhere Punktzahl zählte und floss mit in die Wertung ein. Danach durfte die Hundeführerin einmal ran.

Unsere Interpretation:

DAS war ein Spaß. Sehr schön ausgedacht. Rockie und Ich erwürfelten uns eine stolze 8.


Danach hieß es für uns Füße hoch, zurücklehnen und ran an das super leckere Buffet. Nebenbei konnte ich meiner Mutter und Luke zuschauen, die in der zweiten Gruppe teilnahmen.

 

Es war ein sehr schöner interner Workingtest ausgerichtet von der Hundeschule „Dummytraining-Nord“.

Wir konnten uns den 7. Platz (insgesamt 12 Starter) sichern und ich war einfach mega stolz.


Das Geschriebene in Farbe


Jekyll & Hyde

Vergangenen Sonntag war es wieder soweit für uns:

Ich packte mir den Klumpen ein und ab ging es ins knapp 50km entfernte Lüdingen zum Dummytraining.

Seit November war ein wenig Zeit ins Land gezogen und ich war gespannt wie viel Rockie mittlerweile so drauf hatte und wie es diesmal so um seine Steadiness in der Gruppe stand.

Wir waren eine Gruppe von 5 Teams, nachdem alle begrüßt waren und Gert einige Worte für uns parat hatte ging es ab ins Gelände.

Die 1. Wartezone wurde eingerichtet und los ging es mit der 1. Aufgabe. Memo an mich: unbedingt einen „Sitzrucksack“ besorgen.

1. Aufgabe: Einzelmarkierung mit Verleitung

Wir arbeiteten die Markierung auf einem Feldweg. Während die Hunde das Dummy wieder reinbrachten wurde die Verleitung geworfen. Die Aufgabenbeschreibung an sich bereitete mir bzw. uns keine Probleme. Viel mehr das Warten. Denn so langsam wurde aus Rockie Jekyll, Mr. Rockie Hyde. Der sonst so ruhige, nein lethargisch würde ich nicht sagen, aber besonnene kleine, schwarze Labrador Rüde neben mir kehrte seine Arbeitswut heraus. Er verstand es ja gar nicht, dass da auch andere Hunde mitarbeiten durften. Trotzdem konnte ich ihn noch ganz gut fangen, dem Ablenk – Käse sei Dank lechz . Die Aufgabe an sich arbeitete Rockie gut und war somit fast Nebensache für uns.

2. Aufgabe: Voran

Nun folgte ein kleiner Ortswechsel. Vom Feldweg ging es direkt auf´s offene Feld. Dort sollte eine Voran – Übung erfolgen. Yeah smilie_hops_167! Voran. Das können wir! Ohjaaaaaa.

Die Aufgabe bestand darin, dass die Hundeführer samt Hund einen Kreis bildeten. Die Hunde verblieben dann im Sitz, während sich die Hundeführer geradeaus gerichtet vom Hund entfernten und ein Dummy platzierten. Jeder wählte dabei für seinen Hund eine individuelle Distanz. Danach durften die Hunde Einer nach dem Anderen „sein“ Dummy mittels „Voran“ arbeiten.

Auch hier zeigte sich mein kleiner Hyde arbeitswütig. Steadiness war aber in Ordnung. Ich war richtig stolz, denn die Fleißarbeit „Voran“ trug Früchte.

3. Aufgabe: Verlorensuche nach Dummy A

Nun folgte eine Verlorenensuche am Waldrand/ in den Wald hinein. 3 Dummies sollten reingebracht werden. Und wir machten den Anfang. Mr Hyde gab umgehend sein Gewand ab und zog sich schnell den Jekyll wieder an. Suchen. Boah…wie ödeemo_0030. Da fliegt ja nichts. Trotzdem arbeitete Rockie die ersten 2 Dummies ganz gut. Das 3. wurde dann glatt einfach mal überlaufen, als er dann doch drüber stolperte war das Reinbringen etwas kompliziert für ihn. Sagen wir es so. Er spuckte mir das Dummy quasi vor die Füße, frei nach dem Motto „Da haste das Teil. Können wir jetzt bitte wieder mehr Aktion haben?“

Merke: die Verlorensuche wird auf meinen Animationszettel nach ganz oben gesetzt.

Nach dem wir mit der Aufgabe fertig waren hatte wir ein bisschen Pause. Rockie und ich suchten uns ein lauschiges Plätzchen am Waldrand auf  einem umgestürzten Baum und genossen die Sonne die uns ins Gesicht schien.

4. Aufgabe: Walk Up

Beim Walk Up gab es Verstärkung durch die 2. Gruppe (mit u.a. Renate & Newton) , welche nach uns startete. D.h. wir waren somit 10 Teams in einer Line. Das war großartig. Auch wenn Rockie hierbei komplett in den Hyde – Modus wollewechselte. Das nahm ich ihm aber nicht wirklich übel. Dran gearbeitet wurde natürlich trotzdem, denn rumquaken geht gar nicht. Deswegen entschied ich mich diesmal auch dafür die Leine dran zu lassen. Einspringen musste heute noch nicht sein. Er durfte schließlich auch zwei Markierungen arbeiten, ein 500g Standard Dummy und eine Dummy-Ente. Solch ein Enten“Ding“ hatte er vorher noch nicht gesehen und schon gar nicht im Fang gehabt. Dementsprechend blöd war auch sein Blick, als er an der Fallstelle ankam und nicht den erwarteten Dummy – Sack vorfand, sondern dieses Entending. Es wurde kurz begutachtet, von mir gab es zur Unterstützung noch ein „Apport“, kurze Überlegung folgte, und Rockie entschied sich das Teil einfach mal in den Fang zu nehmen. Unter fast ausbrechendem Beifall brachte der Klumpen mir dann das Ding.

5. Aufgabe: Appell und Memory

Die letzte Aufgabe kommt so manchem bestimmt aus der Dummy A bekannt vor. Denn es ging um´s Appell und Memory.

D.h.

1) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter. Der Hund ist dabei unangeleint. Der Werfer geht in einiger Entfernung vor der Gruppe her. Die Position des Schützen wird durch den Richter bestimmt.

(2) Es werden insgesamt 2 Schüsse abgegeben sowie ein Dummy geworfen.

(3) Nach erfolgtem 1. Schuss und Wurf des Dummys bleiben Hund und Hundeführer stehen.

(4) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter weiter.

(5) Nach erfolgtem 2. Schuss (es wird kein Dummy geworfen) bleiben Hund und Hundeführer stehen.

(6) Auf Anweisung des Richters schickt der Hundeführer den Hund zum geworfenen Stück.

(Quelle DRC)

Abgesehen davon, dass es mit Rockies Steadiness vorbei war, arbeitete er die Aufgabe, nach dem wir warteten bis er einen ruhigen Moment hatte, schön ab.

Nach 2,5h Training war es wieder vorbei. Leider. Müde und ausgeglichen traten der Klumpen und ich wieder den Heimritt an. Das Hyde – Cape gab der Klumpen zusammen mit den Dummies freundlicherweise wieder ab.

Fazit:

  • Steadiness in der Gruppe ist ein ganz großes Thema. Welches wir aber mit Ruhe, Spucke und Ausdauer hinbekommen werden.
  • Die Suche muss noch weiter ausgebaut werden.
  • Voran – Arbeit hat sich gelohnt!
  • Dummy – Enten kann man auch apportieren (PS: ich habe bald Geburtstag, wenn mir da noch jemand was zukommen lassen möchte) smilie_op_022
  • Markieren kann er wie ein Großer.

Eure Nele


Dummytraining, wir haben es getan.

Warum schafft frau sich ausgerechnet einen Labrador Retriever an?fragezeichen

Da könnte man jetzt unzählige Antworten drauf geben.
Fragen wir lieber so: Warum habe ausgerechnet ICH mir einen Retriever ins Haus geholt?

Da gibt es eine Sache an mir, vielleicht nennen wir es in diesem Fall sogar Schwäche.

Eine Schwäche.
2011_04_girliewolkeUnd zwar für Dummies;
für diese meist 500g schweren Canvas Säckchen in grün, orange, weiß, schwimmend, mit Fell oder ohne Fell…usw.

Mein Vierbeiniger Begleiter sollte zumindest genetisch schon mal diese Schwäche mit mir teilen.
Und so kam es das Rockie und ich uns am 15.12.2013 auf nach Lüdingen machten.
Ab zum ersten gemeinsamen offiziellen Dummytraining vom DRC Weser – Ems.

Lüdingen ist übrigens nur knapp 60km von Bremen entfernt. Ja, frau fährt gerne so weit.
Fragt ruhig mal die anderen Dummy – Verrückten.c070  Da rufen 60km doch nur ein müdes Lächeln hervor.

Am Platze des Geschehens angekommen parkte ich mein Auto am Rande des Feldweges. Ich stieg aus und zog mich selbst in meine Aigle Stiefel, dabei fiel mein Blick auf die Rückbank auf der Rockie geduldig wartete. Da wurde mir irgendwie das erste Mal so richtig klar, DAS da ist jetzt DEIN Hund und ihr geht gleich das erste Mal richtig zusammen „arbeiten“.

Ein tolles Gefühl, auch wenn ich gleichzeitig natürlich ein wenig nervös war.
Denn ein paar Ansprüche hat man ja an sich. Evtl. auch ein oder zwei an den Hund.
Da kann ich mich persönlich nie so ganz frei von machen.

Nun die Hoffnung, dass Herr Klumpen eben jene Arbeit genauso erfüllend finden sollte wie ich stieg natürlich.
Vlt. war er tief im Inneren ja auch ein kleiner Punk? Hmm, wäre zumindest nicht minder sympathisch. Der Sache an sich aber nicht unbedingt zuträglich. Hmmm…

Ok so viel zu diesem kleinen Gedankenausreißer.
Stiefel waren also fertig angezogen, Dummyweste saß auch richtig, an dieser Stelle Memo an Renate: sie ist jetzt endlich offiziell eingeweiht daumen_hoch! Es konnte losgehen. Ach, Moment. Wo war Sie noch gleich. Such…such…such! DA. Die Pfeife.
Ab ging es endlich ins Getümmel.

Wir waren an diesem Tag eine Gruppe von 4 Teams mit unterschiedlichen Leistungsständen.
Dazu zählten 3 Labis und 1 Flat. Es folgte eine kurze Einleitungsrunde ehe wir uns ins Gelände aufmachten.

Die erste Aufgabe hatte den Schwerpunkt des „Voranschickens“. Wir liefen hintereinander einen Feldweg entlang, und überliefen dabei mit den Hunden bereits ausgelegte Dummies.
In der Wartezone angekommen durfte dann das erste Team arbeiten. Rockie und ich waren an der 3. Stelle.
Voranschicken, das sollte also unsere allererste Aufgabe werden?
Puh, das hatten wir bis jetzt erst mal nur in kleinen Schritten geübt.
Als wir an der Reihe waren gab ich diese kleine Info natürlich an Gert weiter.
Daraufhin sollte ich Rockie in der Grundstellung warten lassen, selbst zum Dummy gehen, dieses kurz anheben und wieder zurück legen, und dann wieder zum Hund zurück um ihn schließlich mit „Voran“ zum Dummy zu schicken.

Ich war ja gespannt, als ich auf Rockie zurück ging und er da immer noch ganz gespannt und artig wartete.
Wir positionierten uns also, ich atmete kurz durch und gab dann das Voran Kommando. Wie ein kleiner schwarzer Pfeil und als hätte er nie etwas anderes gemacht schoss der Komet an mir vorbei zielstrebig Richtung Dummy. Pickte es fein säuberlich auf und brachte es umgehend im Galopp zu mir zurück. Ich war stolz wie Oskar! Wahnsinn, es klappte! Yeah! smilie_tanz_009
Ok, ok. Freude hin oder her. Schnell den Po raus aus dem Arbeitsbereich und ab in die Wartezone. Weiter freuen.
Weitere „Voran“ in verschiedenen Schwierigkeitsstufen wurden gearbeitet und dann ging es ab zur nächsten Aufgabe.

Während dem Geländewechsel kam ich dann auch mit dem einem oder anderem Team nett ins Gespräch.

Die zweite Aufgabe fand mitten auf einem weiten Feld mit Waldrand statt.
Der Helfer / Trainer Gert stand ca. 50m von uns entfernt. Erst folgte bei dieser Aufgabe ein Schuss dann flog die Markierung, welche die Hunde nach der Freigabe durch Gert arbeiteten sollten. Mittlerweile machte ich mir keine Sorgen mehr, dass Rockie kein Gefallen am Training finden sollte. Nur das mit dem Schuss, kannte er bis daher nur durch die Treibjagden bei uns, lediglich aus der Ferne. Na mal schauen.

Leider stellte sich während der Aufgabe jedoch ein kleines anderes Problem dar. Das LabiNervenKostüm wollewar doch etwas zart und der Herr fing das lautere Winseln an. Verdammt, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Na gut, erstes Training wir schauen mal. Solange Monsieur sich da nicht langfristig hineinsteigerte.

Als Letztes waren wir an der Reihe.

Es folgte: Schuss – Markierung – ich packte gemeinerweise gaaaanz langsam die Leine ein und schickte ihn mit dem „Apport“ Kommando. Wieder machte sich der kleine Komet ungehindert Richtung Fallstelle auf den Weg. Da hatte er ihn, schaute sich ganz kurz um, ein „Hier“ von mir, und ab ging es wieder zurück zu mir. Meine Fresse macht das Spaß!
Scheint auch bei Rockie so zu sein.
Ein zweiter Durchgang der Aufgabe folgte.
Auch dieses Mal arbeitete Rockie einwandfrei.

Danach ging es ab hinein in den Wald und ran an den „reißenden Fluss“. Naja oder Bächlein. Ein Wasserapport stand an.
Wir durften dieses Mal anfangen.
Da es zu dem Bach eine ziemlich steile Böschung hinab ging riet mir Gert, Rockie auf dem Rückweg samt Dummy direkt an der Kante wieder abzufangen und nicht am etwas abseits liegendem Starterpunkt. Einfach um zum Anfang ein Schütteln zu vermeiden.
Ok, Aufgabe verstanden.
Rockie in Position.
Dummy fliegt und Rockie sprang ein.

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Wtf?
Die Sau.
Zum Glück kann ich ihn kurz vor der Böschung abbrechen und wieder ins Startgebiet lotsen.
Ein kleiner Fehlstart.
Kurz Warten, und dann gab´s das Kommando zum Apport.
Endlich darf der Labi ins Wasser.
So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie er das Dummy wieder zu mir reinbrachte.
Gleich noch einen Durchgang und dann ab in die Wartezone, da hieß es dann Winseln für Fortgeschrittene.
Rockie hatte Blut geleckt.
Warum durften die anderen Hunde eigentlich auch arbeiten? Eine wahre Frechheit in Rockies Augen!

Die nächste Aufgabe fand nochmal am Bach und Böschung statt.
Da es in den letzten Tage gut geregnet hatte, führte das Bächlein mehr Wasser und brachte durchaus etwas wie eine Strömung mit.
Bei dieser Aufgabe sollten die Hunde lernen, dass Dummies nicht nur an einer Stelle schwimmen können, sondern sich auch wegbewegen können.
Rockie und ich gingen wieder als Erstes an den Start.
Das Dummy flog in den Bach.
Gert gab, wenn das Dummy genug abgetrieben war, das Freizeichen.
Zeichen kam, mein Kommando folgte und Rockie flitze wie ein Meister zur eigentlichen Fallstelle.
Hmm, aber da war das Dummy nicht mehr.
Aber nicht mit Rockie. Anstatt sich in einer Suche zu verlieren folgte das schlaue Kerlchen recht schnell ganz natürlich dem Bachlauf und hatte somit schnell Erfolg.
Da hatte der Klumpen mich wirklich mit beeindruckt.

Auf ging es schließlich zur letzten Aufgabe für diesen Tag.
Eine Spaßaufgabe.
Gert warf in einem Waldstück mit ordentlichen Unterholz und Gebüsch unter Sicht der Hunde 10 Dummies.
Jeder durfte dann 2 Stück arbeiten.
Das fand der Komet natürlich großartig.
Aber warum die Anderen auch wieder mitmachen durften war ihm immer noch ein kleines Rätsel.

Zum Abschluss des Trainings gab Gert einen Aus. atc_0104
Natürlich oder leider nur für die Hunde. Gemeinsames Trinken.
Das hält zusammen, genauso wie das abschließende, gemeinsame Hund sein.

Als Rockie dann genug Hund war zogen Hundeführerin und Hund zufrieden und kaputt von der gemeinsamen Arbeit zurück gen Auto.

Wir wollen wiederkommen. Definitiv!


Der 3.Spaßworkingtest – jetzt in Farbe!

Ein großes Dankeschön an Nina Reitz & Alexander Müller für die tollen Fotos!

(Urheberrechte Nina Reitz & Alexander Müller)

Und wer den ganzen Bericht noch nicht gelesen hat, der klickt jetzt auf „Im Zeichen des Brrr-Frauchen“

Ich sage Gute Nacht,

Eure Nele


Im Zeichen des „Brrr-Frauchen“

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…oder Fortsetzung folgt: unser 2. Spaßworkingtest bei den Working Mudpaws.

Tag 1

Bereits am 02.10. war es für mich soweit. Der Skodi wurde gesattelt und auf, auf ging es ab ins Hessenland.

Genauer gesagt nach Nentershausen. Denn beherbergt wurde ich auch dieses Jahr wieder während meines Aufenthaltes vom grandiosen Molch-Rudel. Oder wenn ich Justus zitiere „Der Giiiii.“

Vielen lieben Dank, an dieser Stelle, nochmal an Jens und Daniela.

Dort warteten bei meiner Ankunft auch schon meine Eltern und die Schnappschildkröte auf mich. Die Begrüßung war schwungvoll, ja geradezu von zerstörerischen Kraft geprägt, als Gizmo und Luke mein Halstuch zu fassen bekamen.

Egal Schwund gibt es überall. c070

Dieser Tag stand ganz im Namen von „Traditionen sind niemals nich verkehrt.“

Denn erstmal gab es wieder herrlich, leckeren selbstgebackenen (!) Kuchen von Daniela, während wir auf Eva, Peter und Celtic warteten.

Gut gestärkt und vollgepumpt mit Koffein folgte der obligatorische, die Flachlandindianer passen sich wieder an den Höhenunterschied an, Spaziergang.

Wieder gut an den Höhenunterschied angepasst wurden wir abends mit Danielas leckerem Chili verwöhnt.

Den Abend selbst ließen wir dann auf dem Sofa mit einer guten Folge von „The Big Bang Theory“ ausklingen.

Der Molch wärmt schon mal an

Tag 2

Um 06.30 schmiss mich mein grausames Weckerding aus dem kuscheligen Gästebett. Und das obwohl ich doch wirklich eine kuschelige Nacht mit Ilse-Bilsewolle verbracht hatte.

Da wir uns dann ein wenig mit dem Frühstück verzettelt hatten musste die Zeit, um pünktlich bei Ivonne in Burghaun auf der Matte zu stehen, wieder reingeholt werden. Naja, was soll ich sagen. Es machte dann in Burghaun einmal *pling* und Jens bekommt demnächst wohl ein nettes Erinnerungsfoto. Wenigstens waren wir pünktlich. 1tada

Freunde wurden begrüßt, offizielle Anmeldung als Helferlein getätigt, Helferleintütchen wurde in Empfang genommen, Helferleintütchen wurde umgehend inspiziert, um dann freudig festzustellen, dass es ja auch wieder BUTTONS emo_0018 gab! Ivonne hatte mir sogar noch einen vom letzten WT mit dazugelegt. Danköööö!

Aber als ich dann stolz meine Buttons anbrachte sah ich es:

Die Kopfbedeckung des Jahres.

The hat of the year!

Ein Traum aus Trash.

Der Nachfolger der Zahnbürste of doom.

Es traf mich wie einen Blitz. Ich war sofort verliebt. SOFORT!

Neidisch betrachtete ich die „unauffällige“ Kopfbedeckung von Anke samt Team, welche sie grade verteilte erst aus sicherem Abstand. Ich will auch! Ich, ich, ich! *hüpf* Hier! Hier! Hier! Ich war ganz aufgeregt jubel

Dieser „Hut“, ob ihr es verstehen wollt oder nicht, sollte mich den ganzen Tag nicht loslassen.

Nur die Ankunft von meinen Eltern begleitet von Renate und Peter mit Newton konnte mich aus meinem Bann befreien.

Dann ging es auch schon mit Worten an das „Volk“ durch Ivonne und der Vorstellung der Richter:

Angelika Theuerkauf

Norbert Theuerkauf

los. Etwas Schwermut hing danach während des Losmarschieren ins Gelände schon noch in der Luft. Denn Mandy aus dem Working Mudpaws Team ist an Leukämie erkrankt. Deswegen folgte auch ein Aufruf durch Ivonne sich bei der DKMS registrieren zu lassen! Bitte nehmt Euch an dieser Stelle auch ein wenig Zeit und informiert Euch über die DKMS. Ganz lieben Dank!

In der ersten Wartezone angekommen war ich dann etwas überrumpelt. Denn plötzlich waren alle anderen Helferlein weg. fragezeichenNur mich hatte man anscheinend vergessen. Komisch. Aber ich wollte hier doch Helferin sein, Brrrr-Frauchen. Hatte mich doch extra schon im Vorjahr angemeldet? War das doch zu früh? Was war los? Was hatte ich Trotteline schon wieder verpasst?

Tatsächlich, die erste Aufgabe war schon im vollen Gange. WAS? Ohne mich?

Ich schaute auf Newton und wusste plötzlich wie scheiße sich Frustration anfühlt. Man möchte und darf nicht. Argh….

Nein, liebe Leser und Leserinnen, knuepp, macht Euch bitte keine Sorgen. Sooooo schlimm war es dann doch nicht für mich, denn ich fand ja recht schnell eine neue Aufgabe für den Moment.

Als Hof – Fotografin des „De schwatten Düwel“ – Teams.

Wartezonen Impressionen

Nach der 1. Aufgabe bei Angelika Theuerkauf

Nach der 1. Aufgabe bei
Angelika Theuerkauf

Als ich mich dann doch ein wenig dem Selbstmitleid hingeben wollte, wurde ich fast vom Boden weggecatcht und ins Finke-Mobil platziert. „Ob ich mich da auf die Dummy´s setzen würde.“ Wat ne Frage? Zu diesem Zeitpunkt wäre ich auch auf dem Dach mitgefahren, Hauptsache ich darf jetzt Helferlein sein. Ihr findet das vielleicht ein wenig verzweifelt?

Ich nicht daumen_hoch

Wir fuhren ins nächste Gelände. Wald war jetzt angesagt. Und es folgte die 2. Aufgabe bei Norbert Theuerkauf.

Aufgabe 2 – Norbert Theuerkauf

Beschreibung (geklaut von Anke, denn die kann das so gut 😉 ) :

Vor uns ca. 3 Meter unbewachsener Waldboden, dann ein Graben. Hinter dem Graben hoher Farnbewuchs. In diesem Bewuchs fand von links nach rechts ein Treiben statt, in dem 4 Dummies fallen und 4 bereits auslagen. Die Treiber kamen rechts aus dem Bewuchs und liefen zu uns zurück. Danach fielen 90° rechts von uns kurz hintereinander 2 Markierungen ans Ende des Waldwegs in Grasbewuchs. Diese beiden Dummies lagen sehr nah beieinander. Zuerst sollten die beiden Markierungen von einem Hund geholt werden, anschließend die Dummies aus dem Treiben. Für die gesamte Aufgabe gab es ein Zeitlimit von 5 Minuten.

Treiben war also angesagt. D.h. sich ein wenig mit *brrr* und *japjapjap* Lauten zum Affen machen und währenddessen 2 Dummy’s ins Suchen Gebiet werfen. Genau nach meinem Geschmack! Aber evtl. hätten wir vorher über den 1,40m hohen Farn reden sollen, durch den ich „treiben“ sollte, und den Graben, welcher genau an der Stelle an dem frau zurück rüber hüpfen sollte mindestens gefühlte 8m breit war? Schließlich musste ich 8 mal an diesem Tag da rüber. Ganz ehrlich? Ich hab jedes Mal dasselbe gedacht „gleich stürz ich ab“. JEDES MAL 🙂 und jedes Mal lachte ich mir ins Fäustchen, wenn ich es doch geschafft hatte. Meine Stimmung war also großartig.

Da hatte sich die exzellente Gefahrensucher – Ausbildung meines Vaters echt gelohnt, denn ich bin zum Glück nicht in den Graben geplumpst UND ich hab mir auch keine Zecke eingefangen. God safe the queen!

Und so ganz nebenbei, die Aufgabe war echt der Hammer. Die unterschiedlichen Herangehensweisen der Teams, der einzelnen Menschen und schließlich die Arbeit der Hunde zu sehen. Alleine um das nochmal sehen zu können, wäre ich den Graben noch 20 Mal rüber gehüpft.

Vom eigenen Hund wegen Aufregung nicht erkennen, bis geradezu hysterischer Zeitdruck bei nur noch einer 1 Minute Suchenzeit, bis hin zu drei Hunde arbeiten einheitlich zusammen im Suchen Gebiet, es wurde einem einfach ALLES geboten.

Aufgabe 1

Danach war ein bißchen Verschnaufpause in der Wartezone für mich angesagt. Der von Ivonne vorher angekündigte Zaubertrank musste schließlich auch gekostet werden. Währenddessen lief auch schon die Aufgabe 3 von Angelika Theuerkauf.

Als alle wieder bei Kräften waren ging es schließlich los zur letzten Aufgabe von Norbert Theuerkauf.

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Aufgabe 4 – Norbert Theuerkauf

Beschreibung: wieder von Anke geklaut, denn die kann das immer noch gut 🙂

Ein Walk-Up auf einer abgemähten Wiese. Rechts wird die Wiese von einem hohen Altgrasstreifen begrenzt, dahinter befindet sich ein stark abfallender Wiesenstreifen. In diesem Wiesenstreifen liegen schon mehrere Stücke. Während des Walk-Ups fällt zuerst geradeaus eine Markierung, anschließend eine Markierung rechts im Wiesenstreifen. Der Richter sagt an, welcher Hund welches Dummy arbeitet

Aufgabe 2

Bei dieser Aufgabe hatte ich die Aufgabe, den Walk Up zu begleiten und zwei Markierungen, nach Ansage von Norbert, in den Altgrasstreifen zu werfen. Zur Seite stand mir ein zweites Helferlein in Form von Petra. Das war eine sehr nette Zeit, und irgendwie wäre ich gerne länger mit dir ins Gespräch gekommen.

Als ich Luke und meine Mutter dann das 1. Mal eine recht weite Markierung hatte arbeiten sehen, standen mir da sogar ein paar Freudentränen in den Augen.

4 Aufgaben waren schneller zu Ende als ich gucken konnte. Es war wirklich ein Gefühl von “ wie schon durch?“, können wir nicht noch eine Aufgabe machen?

Ja können wir. Denn es fehlte ja noch die Spaßaufgabe, ausgedacht von Ivonne:

„Aus allen Teilnehmern wurden zwei Gruppen gebildet. Innerhalb dieser Gruppen wurde ein neues S-A-F-Team zusammengestellt. Dieses Team sollte die Hunde in eine Suche schicken. In dieser Suche lagen mehrere Dummy’s aus. Auf manchen Dummy’s stand ZONK, auf zwei Dummy’s WORT. Ziel war es, die beiden WORT-Dummy’s herauszuholen. Sobald ein WORT-Dummy geborgen war, zog die restliche Gruppe ein Säckchen mit Scrabblesteinen. Die Scrabblesteine ergaben ein Wort aus der Dummyarbeit, welches von der Gruppe schnellstmöglich erkannt und gelegt werden musste.“

Es war großartig. Viele hatten keine Ahnung, oder doch oder doch nicht? Oder doch? Als Zuschauerin kam man auch hier definitiv wieder auf seine Kosten.

Nachdem auch die Spaßaufgabe ein recht schnelles Ende fand gab es noch das Abschlussfoto.

Gruppenfoto

Wer jetzt denkt, dass der Tag damit vorbei war, der irrt sich gewaltig. Denn fast genauso sehr wie ich mich auf die Helfertätigkeiten beim Working Test freue, freue ich mich auf die dann folgende Tombola! Juhuuuuuuuuuuuuuuu….Tombola, klasse Gewinne und das Geld ist für einen sehr guten Zweck!

Nachdem wir in das Wohnzimmer der Casa Finke eingetroffen waren und uns einen Platz an der Sonne organisiert hatten, ging der Ernst des Lebens los.

Es hieß:

Lose, Lose, Lose, Lose – Gewinne, Gewinne, Gewinne

Wie schön das wir alle schon groß sind und zivilisiert…ähm ja. Jeder hat Lose erhalten 😀

Und nicht nur Lose, denn *Trommelwirbel*…

…für den guten Zweck erwarb ich einen Hut of doom jubel

Die Lose waren verteilt, die Essensversorgung in Form vom Lieferservice war im vollen Gange, da wurden auch schon die Platzierungen bekannt gegeben und die Danksagungen ausgesprochen. Ich, als Helferlein erhielt auch noch eine Helferlein – Dankes – Tüte. Yeahhhhh! Danke!

Falls ihr Euch für die Platzierung interessieren solltet, besucht doch die Hall of fame

Meine Tombola Ausbeute

Für VITA e.V. vita

Spendenstand 2013: 1386,37€

Liebe Ivonne und alle fleißigen Helfer, es war einfach wieder großartig bei Euch. Ich bin wirklich glücklich wieder Teil dieses Tages gewesen zu sein! Und jetzt fällt mir auch erst auf, dass ich mich noch gar nicht bei der Wettergöttin für dieses großartige Wetterchen sommer02  bedankt habe. Das ja typisch, wenn man nichts zu meckern hat, vergisst man es glatt zu erwähnen. Tztztz. Ich hoffe ich darf das nächste Mal wieder mit dabei sein. Dann aber evtl. sogar als Starterin mit Rockie in der Schnupperklasse. 🙂

Weitere Berichte vom Spaßworkingtest:


Der Hund hat einen Namen

…oder wie ich auf meine „Golden Retriever Hündin aus einer Arbeitslinie“ aufmerksam wurde. emo_0023

 

Natürlich habe ich mir vorher Gedanken drüber gemacht was „mein“ Hund bei mir so „leisten“ muss bzw. wie er sein sollte.

  • Soll es eine Hündin oder ein Rüde sein?
  • Kastriert oder nicht?
  • Sozialverträglich oder eher ein Sausack?
  • Rasse- oder Senfhund?
  • Problemmacher oder Heiligenschein?
  • Dummyinteressiert oder Couchpotatoe?

Da mein Freund hundeunerfahren ist, und ich ihn ja noch für längere Zeit behalten möchte (also meinen Freundc070), wollte ich diese doch recht große Komponente natürlich nicht außer Acht lassen. So entschied ich mich also vorerst gegen den Sausack aus dem Tierschutz.

Regelmäßig checkte ich Anfang diesen Jahres die Vermittlungsseite des DRC. Man könnte sagen, fast täglich. Doch so richtig „klick“ machte es da noch nicht. Obwohl ich mich innerlich schon von meinem aggressiven Sausack getrennt hatte, landete ich am 09.Februar trotzdem auf der Facebook Seite der „Höllenhunde“ von Jasmina Eisenhut.

Nette Fotos aus dem Album „Shooting im Hunde-Auslauf“ könne man sich schließlich anschauen. Ohne Hintergedanken. Ich muss sagen, dass ich mich innerlich zu diesem Zeitpunkt auch schon für eine Golden Retriever Hündin aus einer AL entschieden hatte.

Doch 1. kommt alles anders und 2. wie man denkt div_0004

Die Computermaus machte klick, klick, klick und dann machte es plötzlich „klick“ in meinem Kopf und in meinem Herzen.

Er hatte mich.

Der schwarze Teufel.

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„Netter reinrassiger Labrador, kastriert, 2 Jahre, für erfahrene Leute oder authentische und selbstbewusste Anfänger….
Labbitypisch nett mit allem und jedem.
Aber auch ein bisschen verquirlt und manchmal gaaaaaanz weit voraus.
Hört aber gut und stellt auch zuhause nix an.“

Das ist ER! Das ist meine Golden Retriever Hündin aus AL fragezeichen

Auf dieses Foto musste ich antworten.

Man sieht ja gar nichts auf dem Foto? Wer sagt denn so was? Tztztz…

Es folgten also die typischen Floskeln.

Lest doch aber selbst:

Nele Frank:
Wat nen Hübscher!
9. Februar um 23:13 · Gefällt mir..

Hundezentrum Höllenhund?:
man sieht ihn da ja kaum…. hab en anderes album hier irgendwo, da hab ich ihn echt mal erwischt(portrait sogar!)
9. Februar um 23:25 · Gefällt mir nicht mehr · 1..

Nele Frank:
Also *hüstel* wenn er bis September immer noch bei Euch sein sollte, dann komme ich Euch mal besuchen
9. Februar um 23:26 · Gefällt mir · 1..

Hundezentrum Höllenhund?:
ok!!
9. Februar um 23:33 · Gefällt mir nicht mehr · 1

Nele Frank:
Weißt du zufällig auch, wie Er denn so retrievertypische Arbeit findet? Dummy´s schwirren in meinem Kopf umher *g*
9. Februar um 23:35 · Gefällt mir · 1..

Hundezentrum Höllenhund?:
GANZ GROßE KLASSE findet er das!!! er würde sich dafür sicher top eignen – auch wenn er nicht wirklich konkret antrainiert ist. aber er zeigt die perfekten anlagen und hat ne wahnsinnsmotivation dinge zu apportieren (ohne knautschen)
sein will-to-p…Mehr anzeigen
-> Extra für Anke 🙂
sein will-to-please ist vorhanden wird aber manchmal vom übereifer überdeckt. mit der entsprechenden ruhe und konsequenz ist das aber ne sache von wenigen einheiten, bis er das unter kontrolle hat.
9. Februar um 23:44 · Gefällt mir nicht mehr · 1..

Nele Frank:
Großartig! Ich behalte ihn definitiv im Hinterkopf, ins Herz hat er sich schon geschlichen, leider würde es bei mir eben erst ab September gehen. Ich drücke aufjedenfall die Daumen, dass er ein schönes, retrievergerechtes Zuhause findet
10. Februar um 12:36 · Gefällt mir..

Nele Frank:
Wie geht´s dem Phantom denn so? Schon Aussicht auf einen neuen Wirkungskreis?
20. Februar um 18:04 · Gefällt mir

…und dann zogen erst einmal ein paar Tage ins Land.

Hundezentrum Höllenhund?:
Nele Frank, wir haben schon Mai und Charlie ist immer noch hier…. bis September ist ja nicht mehr sooooo lang
Ich hab ihn mittlerweile auch endlich ordentlich vor die Linse bekommen – tolle Fotos hier: http://www.hunde-begegnungszentrum.de/tierschutz/vermittlung/lilly/

Es folgte ein ausführlicher Email Verkehr und mehr wunderschöne „Lockfotos“.

Resultat: am 18.09 & 19.09 geht es endlich ab nach Helmbrechts! Bericht und Fotos werden folgen.

Eure Nele

PS: Mitbringsel ist schon besorgt

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DRC German Cup 2013

00010989A****kalt war´s , was für ein Wunder 🙂 , als meine Mutter und Ich am 23.03 auf dem Gut Basthorst ankamen.

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Was zog uns an diesen sonst recht sonnigen Tag eigentlich dorthin? Nein, nur zum Kaffee trinken waren wir nicht dort. Es fand schließlich der DRC German Cup 2013 statt! DAS  durften wir uns nicht entgehen lassen, so hoch bei uns im Norden.

Die besten Mensch-Hund-Teams aus Deutschland warteten auf uns. Wahnsinn.

Nachdem wir uns erstmal, typisch Frauen halt, intensiv den Dogs Sport Shop angeschaut hatten, suchten wir schließlich den „Wirkungskreis“ des German Cups auf.

…und Leute, Hochachtung VOR den Helfern und den Richtern. Denn es war nicht nur kalt, es war auch noch eisig-windig! Harrt da mal auf offenem Feld Stunden aus. DAS nenn ich Durchhaltevermögen. 🙂

Wir haben uns dann insgesamt 3 verschiedene Aufgaben angesehen. Wenn man einmal miterlebt hat, wie konzentriert, ruhig und mit wahrer Freude Hunde arbeiten können, man möchte es nicht mehr missen!

Richtig schön eingefangen wurde die Atmosphäre vom offiziellen Video zum German Cup.

Hier gibt es das offizielle Video zum DRC German Cup 2013

Eure Nele


Göttinger Workingtest

Guten Abend liebes Hundevolk!

Das ich ein großer Retriever & Dummy-Fan bin, ist ja kein Geheimnis.
Jedem Retriever-Besitzer der in meinen „Fängen“ landet, und grade meinen Alltagsgrupplern versuche ich so oft es geht den „Dummy“ und die damit verbundene Beschäftigung nahe zu legen.

Was aus so nem´ „einfachen“ „Bring-Spiel“ werden kann könnt ihr nun in dem Video sehen zum;

1.Göttinger Workingtest der DRC Trainingsgruppe Göttingen.

…und hier gibt´s noch nen exklusiv Bericht von Ivonne mit Golden Worker Discovery Delphin als Teilnehmerin.


Ein Helferlein steht im Walde…

…oder „unser erster Workingtest“

Am 27.10. war es also endlich soweit.

Der erste Spaßworkingtest in der Schnupperklasse stand, für meine Mutter als Hundeführerin und Luke, unserem schwarzen Flattier vor der Tür.

Wir d.h. mein Vater, meine Mutter, Luke und Ich hatten uns bereits am Freitag auf den Weg vom nordischen Flachland ins hessische (ja für mich waren DAS schon Berge) Bergland gemacht.
Denn schließlich stand nicht „nur“ der WT im Vordergrund, sondern auch das Wiedersehen mit lieben Freunden.

Vorallem die Zusammenführung von dem Molch, Celtic und der Schnappschildkröte. 🙂

Es riecht soooo gut….

„Ey, DU, meinst du MICH?“

„Keine Angst Frauchen, ich find das Säckchen schon.“

Nachdem Mensch & Hund mit Spaziergang (geografische Veränderungen mussten von uns Flachlandindianern dabei erstmal verarbeitet werden) und Daniela´s leckerem, selbstgemachten Apfelkuchen 😉 schon einen schönen Freitag verbracht hatten, krönte das Abendessen im Cornberger Kloster  schließlich den Tag und Abend.

Am Samstagmorgen staunten wir alle dann nicht schlecht…

SCHNEE…es lag doch tatsächlich Schnee (!!!), bzw. nein er lag da nicht nur so rum, er purzelte die ganze Zeit weiter in netten Böen vom Himmel.
Damit hatte wirklich niemand gerechnet. Das sollte übrigens nicht das letzte Mal an diesem Tag sein, dass ich mir meine Aigle-Stiefel herwünschte.
Aber es nützte alles nichts, das Wetter musste man nehmen wie es ist, schließlich gibt´s ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, nicht wahr 😉 ?
Gegen 8.30Uhr trafen wir dann bei Ivonne, welche für diesen klasse Spaßworkingtest verantwortlich war, in Burghaun ein.

Auf geht´s zum Start. Man beachte das Rotkäppchen 🙂

Nach der Anmeldung der Starter und der Begrüßung & Vorstellung der beiden Richterinnen, Angelika Evans & Heike Rohm durch Ivonne, ging es ohne Umwege, durch das Schneegestöber, ab ins Gelände.

Wer sich spätestens jetzt fragt, was ein Workingtest, kurz WT, überhaupt ist, bekommt nun eine kleine Erklärung;

– Ein WT Ist eine Apportierprüfung mit Dummies bei der jagdliche Situationen nachgestellt werden. Feste Prüfungsaufgaben gibt es nicht. Die Aufgaben werden von den Richtern festgelegt, was die Teilnahme enorm spannend macht. Gerichtet wird üblicherweise in drei Klassen (Anfänger, Fortgeschrittene, Offeneklasse).

Auf dem Weg zur ersten Aufgabe. Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“.

Hier kam dann auch meine Stunde. Eigentlich wollte ich den Workingtest nutzen um mal die extra ausgeliehene Canon von meinem Freund auszuprobieren. Da mein Vater aber als Helfer nicht in Frage kam, denn dieser war schon für die Betreuung des Schnappschildkröten-Teams engagiert, und es noch jemand gebraucht wurde, kam ich wie die Jungfrau zum Dummy. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Dummies genauso sehr wie wohl manch Retriever, und auch die Apportarbeit ist mir nicht fremd, aber dann so plötzlich mitten drin zu stecken, erzeugte auch in mir eine gewisse Nervosität.
Nachdem ich mit den Worten „kannst du werfen?“
(klar kann ich werfen, wenn was an Sport, dann werfen 😀 )
herzlich begrüßt wurde, wurde ich auch schon umgehend von Heike eingewiesen.

Plötzlich fand ich mich also mit 10 Dummies je 500g in der linken Hand haltend, und mitten auf einem durch Schnee aufgematschten Feld stehend wieder. Hatte ich schon mal erwähnt das ich meine Aigle Stiefel vergessen hatte *g* ?

Meine 1. Aufgabe bestand darin, nach Signal der Richterin eine Markierung (inklusive Geräusch „brrrr“) für die Fortgeschrittenen zu werfen. Was soll ich Euch sagen, ich hatte zum Glück nur einen Dummy versemmelt, und merkte recht schnell, dass es zwar wettertechnisch echt ungünstig für mich stand, ich ABER die beste Sicht auf die arbeitenden Hunde hatte. Und das erwärmt einen wirklich das Retrieverherz!

Nachdem wir mit den Fortgeschrittenen im Feld fertig waren ging es mit Heike Rohm, ab zur nächsten Aufgabe in den Wald. Während dem kleinen Fussmarsch tauten dann auch meine Zehen wieder auf und alles war gut. Die 2. Aufgabe bei Heike, für die Fortgeschrittenen führte mich, als Helferlein, über einen kleinen Bachlauf in mein nächstes Wirkungsgebiet. Wieder war es Aufgabe eine Markierung zu werfen, und hey, kein einziger Dummy landete im Baum!

Mein Wirkungsgebiet III

Kaum mit der 2. Aufgabe fertig ging es umgehend zum 3. Wirkungsgebiet, welches erstmal von mir erklommen werden wollte. Also hieß es für mich, da wo die Dummies hochkommen, komme ich auch hinter her. Aber mal unter uns, das hat wirklich Spaß gemacht, man wird irgendwie wieder ein bißchen zum Kind, welches durch den Wald tobt. Nachdem ich diesmal ein wenig unter Anweisungsmissverstädnis leidete, und Heike mich noch mal korrigieren musste, ging auch die 3. Aufgabe für die Fortgeschrittenen über die Bühne. Ich wollte meinen Posten schon verlassen, und freute mich ein bißchen über einen heißen Kaffee, wurde mir von den Anfängern ein kleines Strichlein durch meine naive Rechnung gemacht 🙂 Natürlich sollten die auch noch arbeiten.

Also hieß es die 1. Aufgabe bei Heike Rohm für die Anfänger.

(Grafik gehört dem Grobmotoriker-Team, vielen Dank!)

Man ging mit dem Hund bei Fuß ein Stück den Weg entlang, bis links eine Markierung im Wald fiel; man drehte sich um und schickte den Hund in eine kleine Suche;  danach durfte die Markierung geholt werden. (vom Grobmotoriker-Team gemobst)

Nachdem die Anfänger fertig waren, gab es endlich eine kleine „Aufwärmpause“ und ich bekam das erste Mal so halb etwas von Luke´s und meiner Mutter´s Erfolgen mit. Die Beiden haben sich für ihr erstes Mal sehr gut geschlagen, natürlich gibt es noch Dinge an denen gearbeitet werden muss, aber das liegt zum Glück ja am Menschen und nicht am Hund 🙂

Hier seht ihr es nochmal…es hat wirklich geschneit!

Gute Sicht ist alles…Das Schnappschildkröten-Team kurz vor ihrer 3. Aufgabe

Aufgabe 3 in der Schnupperklasse bei Heike Rohm

-Wartezone-

Aufgewärmt und endlich auch mal ein bißchen fotografiert ging es für mich zur letzten Aufgabe, als Helferlein.

Aufgabe 4 für die Anfänger

Hangaufwärts fiel eine Markierung; der/die Hundeführer/in drehte sich um 180°, die Helferin (it´s me) entfernte sich und ging außer Sicht.
HF dreht sich wieder zurück und schickt.

(Grafik gehört dem Grobmotoriker-Team, vielen Dank!)

Diese letzte Aufgabe verlangte auch von mir ALLES ab 🙂 Erstmal musste ich den wirklich steilen, mit rutschig, nassen Blättern übersäten Hang hinauf (inkl.Dummies). Schließlich an meinem „sicheren“ Plätzchen angekommen, sollte ich nun ja nicht stehen bleiben, auch das wäre schon eine Herausforderung gewesen, sondern sollte mich, als Helfer, nach der Markierung auch noch außer Sichtweite bringen. Was soll ich sagen, auch hier hatte ich trotzdem meinen Adrenalinunterstützen Spaß. An einem Wald aufzuwachsen hat halt doch so manche Vorteile 🙂 . Mit dem Ende dieser Aufgabe endete auch der offizielle Teil des Spaßworkingtests. Alle 23 Teams machten sich, mit einem leichten Umweg, auf zur Spaßaufgabe.

Ich glaube der „Berg“ zur Spaßaufgabe, war der Größte und Steilste überhaupt…Vorteil war aber definitiv die aufkommende Innerewärme. Nachdem sich die Mensch-Hund-Teams brav in Linie gebracht hatten ging es mit der Spaßaufgabe los. Angelika, Heike & Ich hatten die Aufgabe, mittels TABU-Karten Begriffe zu erklären. War der Begriff erraten, flog eine Markierung und die Hunden durften der Reihe nach geschickt werden. Auch wenn ich diesen Tag das 2.Mal auf einem matschigen Feld stand, und wieder meinen Aigle-Stiefeln hinterhertrauerte, war das Begriffe erklären eine durchaus amüsante Angelegenheit.

Abschlussgruppenfoto

Anke, Heike, Ich, die TABU-Karten & der Quiiiiiietschie

Auf dem Weg ins Warme

Die Retrieverkarawane

…ob ihr es nun glauben wollt oder nicht, aber als wir uns auf den Rückweg machten, hatte es bereits aufgehört zu schneien und hinter uns riss der Himmel auf und die Sonne trat hervor. Dazu sag ich nur LMaA liebe Sonne, wir hatten auch ohne dich ein riiiiiesen Vergnügen!!! Einen ganz, großen Dank an Alle die für dieses schöne Erlebnis verantwortlich waren, besonderen natürlich an Ivonne, die alles organisiert, und uns auch zum Abschluss Unterschlupf in ihren Vierwänden gegeben hatte. Gekrönt wurde das Ganze übrigens noch von einer obergeilen Tombola!

Last but not least gehen die gesamten Einnahmen von ca. 800€ an VITA e.V. !

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, entweder wieder als ambitionierte Helferin oder aber vlt. sogar als Starterin 🙂

Weitere Berichte:

Von Ivonne (Organisatorin)

Von Anke (Grobmotoriker-Team)

Von Jens (Molch-Hüter)


Der Retriever – anspruchsloser Familienhund?!?

Guten Abend liebes Hundevolk,

heute war ich wieder im TH – Arche Noah. Dort bekam ich, als grooooooooooße Retrieverliebhaberin, Dora zum Spazierengehen.

Rasse: Retriever Mix (ich selbst glaub ja, dass sie ein Mix aus Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist)
Geschlecht: weiblich, kastriert
SH: ca. 55 cm

Dora ist eine freundliche Hündin, die fremden Menschen gegenüber zunächst recht schüchtern, fast unterwürfig ist. Hat sie aber erstmal Vertrauen gefasst, ist sie aufgeschlossen und durchaus verspielt. Dora hat einen ordentlichen Jagd- und Beutetrieb, so dass man sie vorerst auf keinen Fall in wildreichen Gebieten von der Leine lassen sollte. Eine Vergesellschaftung mit Kleintieren ist ebenfalls nicht möglich

Als wir uns Beide so durch die karnickelreichen Felder arbeiten, und ich spreche in den ersten 45min. wirklich von arbeiten, denn Dora zog was das Zeug hält, und nahm fast jede Spur für sehr, sehr wichtig, kamen mir einpaar Gedanken. Grade auch, weil der Abgabegrund von Dora der ausgeprägte Jagdtrieb war. Mir selbst liegen die Retriever bekannterweise ja sehr am Herzen, ob nun Flat Coated, Golden, Labrador, Nova Scotia Duck Tolling, Chesapeake Bay oder Curly Coated Retriever. Was ich also für mich nochmals feststellte;. Retriever sind definitiv KEINE Hunde die sich einfach so selbst erziehen. Und schon gar nicht geborene FAMILIENHUNDE ohne Ansprüche. Es gibt da eine kleine „Faustregel“ zu 3 von den ingesamt 6 Retrieverrassen, die da lautet:

In der gleichen Zeit, in der man einen Flat Coated erzieht, kann man zwei Golden oder drei Labrador Retrievern die wichtigen Benimmregeln beibringen.

Trotzdem sind ALLE Retriever Jagdbegleithunde, to retrieve = wiederholen/apportieren. Das ist der Grund warum es diese Rassen überhaupt gibt!

Meine Bitte an ALLE Menschen die Retriever besitzen oder mit dem Gedanken spielen sich so einen „einfachen“ Hund ins Zuhause zu holen. Diese Hunde können definitiv tolle Hunde werden, die mit der Familie leben & den will to please haben. Aber auch dies ist mit Arbeit für den Menschen verbunden! Richtige Erziehung, und gekonnte, adäquate Auslastung sind wir diesen wunderbaren Hunden mehr als schuldig! DUMMYarbeit wäre da nur ein kleines Stichwort.