Monatsarchiv: Februar 2012

NichtLustig!

Jeden Tag ein bißchen was zum Schmunzeln :)

Pfoten drauf


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Pfoten drauf


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Jeden Tag ein bißchen was zum Schmunzeln :)

Pfoten drauf


22.02.12 – Kastration die 2.

Guten Abend liebes Hundevolk!

Hier nun der angekündigte Artikel zum Thema Kastration. Vielen Dank vorweg an LiNa für den Link zum Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck! Der kam wie gerufen, und ist mehr als aussagend!


Definition

Unter einer Kastration (lat.: castro, castratus für schwächen, berauben, entnehmen, entkräften) wird üblicherweise die operative Entfernung der Keimdrüsen (Gonaden) verstanden. Medizinisch wird es deshalb als Gonadektomie bezeichnet.

Das Ziel der Kastration von Hunden ist in erster Linie die Verhinderung von unerwünschtem Nachwuchs, um potentielle Erkrankungen zu vermeiden und um die Haltung zu erleichtern. Nicht kurative elektive Kastrationen, aus medizinisch nicht indizierten Gründen sind vom Standpunkt des Tierschutzes aus, auch bei Tiermedizinern, teilweise umstritten.

Nachteile von Kastrationen sind eine Neigung zur Harninkontinenz, unerwünschte Adipositas (Verfettung), unerwünschte Wesensveränderungen sowie Fellveränderungen.

(Quelle Wikipedia)


Und hier ein sehr aussagekräftiger Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck (bitte vorher durchlesen)

Die Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht


Wenn man sich nun also mit dem Artikel von Dr.Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck beschäftigt hat, drängt sich trotzdem die Frage auf, warum also kastrieren wir in der heutigen Gesellschaft?

  1. Blutflecken auf dem Teppich (?!)
  2. Hormoneller Streß für Rüde & Hündin
  3. Streß für den Hundehalter/in
  4. kontrollierte Vermehrung/Zucht
  5. Hoffnung auf Verbesserung des Verhaltens (?!)

Dazu muss man sich fragen, verfolge ich die richtigen Beweggründe aus denen heraus ich meinen Hund kastriere?

Wie nämlich schon passend erwähnt wurde, sind kleine Bluttropfen auf den weißen Teppich oder einen Rüden der seine Grenzen nicht kennt, und deswegen „die Zügel in die Pfoten genommen hat“ absolut KEINE Gründe für eine Kastration.

Nun kastrieren wir aber trotzdem, und ich persönlich bin, wenn medizinisch nötig auch pro Kastration. Fakt ist auch, dass wir in einer Mensch-Hund-Gesellschaft leben die sich selbst sehr wenig Regeln auferlegt hat. Je mehr „Freiheit“ ein Hund erhält, desto mehr Hundsein kann er. Das scheint in den meisten Gegenden das Motto zu sein. Leine ab, und weg ist der Hund. Das ist aber ein weiterer Irrglaube. Denn DAS ist keine hundefreundliche Freiheit. (siehe dazu auch unter meine Philosophie)

Das „kastrieren-müssen“ in unser heutigen Zeit ist also ein Mensch gemachtes Problem. Denn würden mehr Menschen in ihrer Mensch-Hund-Beziehung mehr auf Regeln achten, und ihren eigenen Hund so akzeptieren wie er ist, daraus folgend dann eben auch die Konsequenzen ziehen wenn sie gezogen werden müssen (Schleppleine etc.), würde es so manches einfacher machen.

Andererseits muss man sich auch die Frage stellen: wo lebe ich? Wie sind die eigenen Rahmenbedingungen?

Lebe ich z.B. auf dem Land, wo grade mal 2 Hündinnen im Jahr läufig werden. Und man sich direkt unter einander kennt. Halte ich persönlich eine Kastration für weniger angebracht. (Insofern keine Medizinischen Gründe etc. vorliegen)

Oder lebe ich in der Stadt, wo z.B. das ganze Jahr über irgendeine „Dame“ läufig ist. Man sich als Hundehalter meist nicht kennt, und auf Aussagen wie z.B. „Meine ist läufig, leinen sie bitte ihren Hund an“ ein Lächeln bekommt und die Antwort „Der tut aber nix“. (Ja diese Situation kann man auch auf dem Land erleben.) Dieser 1.hormonelle Streßfaktor & 2. psychische Belastung für den Hundehalter muss ebenso beachtet werden.

Nun fragt ihr euch bestimmt immer noch. Kastrieren, ja oder nein? Ich persönlich finde, man sollte immer individuell abwägen, ob kastriert werden muss oder nicht.  Mein Anliegen an euch ist einfach, macht euch Gedanken, setzt euch mit eurer Situation auseinander. Und tut das was gut für euch und für euren Hund ist!

PS: …dazu zählt nicht das willkürliche Vermehren von Hunden, weil man ja einmal einen Wurf aufwachsen sehen will. 😉


21.02.12 – Kastration!?!

Liebes Hundevolk!

Für viele ist es ein absolutes NoGo, für manche steht die Entscheidung bereits fest, obwohl der Hund noch nicht mal eingezogen ist.

Die Kastration.

Ein sehr umstrittenes Thema in der Hundehalterwelt. Für manche sogar sehr emotional. Was ist also richtig und was ist falsch? Wann sollte man kastrieren und wann nicht?

Ab morgen findet ihr hier einen ausführlichen Bericht…


NichtLustig!

Jeden Tag ein bißchen was zum Schmunzeln 🙂

Pfoten drauf


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Pfoten drauf


18.02.12 – Alles Onto? oder genese?

Guten Abend liebes Hundevolk!

Ontogenese, Ethologie, ultimate&proximate Faktoren, Habituation und die Herren Scott&Fuller… Der erste Tag des Canis-Seminar das Verhalten des Hundes 1 – Die ontogenetische Entwicklung ist nun vorrüber. Und mein Kopf fühlt sich an wie eine gefüllte Paprika 🙂 Interessant ist es, sehr sogar! Ich bin wie ein trockener Schwamm, welcher sich mit Wasser (neues Wissen) füllt.

Vorallem hat es mich sehr erstaunt, dass die grundlegenden Erkentnisse/Forschungen bereits in den 60er(!) von Scott&Fuller durch geführt worden sind. Tatsachen die man weder schlecht noch schön reden kann. Denn es ist so wie es ist. Das ist Biologie, das ist Leben. Das sind unsere Haushunde.

Fragwürdig dabei finde ich nur,dass heutzutage manche „Hundetrainer“ in manchen neuerscheinenden Büchern so tun,als hätten sie das Rad neu erfunden. Quellenangaben. Ein Fremdwort?

Nun denn…

Mal sehen wie es morgen weiter geht..

Freu mich schon 🙂


16.02.12 – Nein der möchte jetzt nicht spielen!

Liebes Hundevolk!

Viele Hundehalter finden es schön wenn ihr vierbeiniger Begleiter mit Artgenossen spielt. Und da stimme ich auch vollkommen zu. Es gibt nichts schöneres, als ein ausgeglichenes Hundespiel.

ABER Vorsicht. Denn nicht jeder Hund will immer spielen. Und das sollte von uns berücksichtigt werden!

Gerne werden aber meist schon aus der Ferne die berühmten Sätze wie z.B. „Der tut nix“ oder eben „Der will nur spielen“ gerufen, und Herrchen oder Frauchen freut sich von Weitem meist schon genauso auf den bevorstehenden Kontakt wie der kurz darauf, stürmisch anbrausende Hund.

Was aber wenn das Gegenüber NICHT spielen möchte?

Habt ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht?

Es gibt mehrere Gründe, warum ein Hund nicht spielen möchte.

Läufigkeit und Unverträglichkeiten lassen wir hier ausnahmsweise mal außer Acht.

Habt ihr z.B. schonmal an zurückhaltende, oder sogar ängstliche Hunde gedacht?  Müssen diese Hunde immer so über den Haufen gerannt werden, oder mit eingezogener Rute über das Feld gejagt werden?

Man sollte einfach nicht immer davon ausgehen, dass jeder Hund immer mit jedem spielen will. Ganz und gar nicht. Denn auch Hunde suchen sich ihre „Spielkameraden“ aus.

Wir persönlich finden ja auch nicht alles und jeden klasse, oder ;)?

Also liebes Hundevolk, streicht Sätze wie „Der will nur spielen“, und ersetzt sie lieber durch Sätze wie z.B. „wollen wir unsere Hunde spielen lassen?“

Und bitte, bitte wartet die Antwort ab 🙂


15.02.12 – Toleranz auf beiden Seiten

Liebes Hundevolk!

Als Hundehalter wird man in unserer Gesellschaft entweder geliebt oder gehasst.

Etwas dazwischen gibt es eher selten.

Ja, es gibt Menschen die „Hundemenschen“ dulden, lächelnd den Kopf schütteln, wenn man mit matschbedeckten Stiefeln die Straße samt pfotentragenden Begleiter kreuzt.

Und ja es gibt auch Menschen, die am liebsten nach unserem vierbeinigen Begleiter treten würden wenn sie ihn nur von weitem erspähen.

Meine Damen und Herren so sieht die heutige Realität in Deutschland aus.

Ich persönlich bin unverkennbar ein Hundemensch durch und durch.

Bin aber durchaus auch in der Lage mich in Menschen rein zu versetzen die nichts mit Hunden anfangen können, ja sogar Angst haben. Auch wenn mir dies meist etwas schwerer fällt. Aber solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft, genauso wie es Menschen gibt die z.B. nichts mit Kindern oder Wassereis anfangen können.

Ebenso gibt es schwarze Schafe auf der einen Seite und auf der anderen Seite.

°Es gibt Hundehalter, die irgendwie immer ihre Hundetüte vergessen, genauso wie es dann unschuldige Leute gibt die dort hineintreten.

° Es gibt Leute auf der Straße die ohne Grund einen harmlosen Staffordshire Bullterrier samt Besitzerin, als Kampfhund und schlimmeres beschimpfen, ohne dabei zu wissen, dass dieser Hund, den sie grade als Monster betiteln, der liebste Familienhund auf Erden ist.

°Es gibt ebenso Hundehalter die es lustig finden und sich einen Spaß daraus machen, wenn ihr Hund z.B. am Strand ungehindert über fremde Strandtücher flitzt, genauso wie es in diesem Moment Leute gibt die sich vor Angst am liebsten auf den nächsten Baum retten würden. Da sie in ihrer Kindheit evtl. keine guten Erfahrungen mit Hunden machen konnten.

°Es gibt Leute die ihre Kinder einfach zu fremden, angeleinten Hunden hinrennen lassen und es auch noch unterstützen, wenn ihre Nachkommen nach dem bösen Wolf treten, spucken oder sogar Steine schmeißen. Genauso wie es in diesem Moment den darunter stark leidenden Hund gibt, der doch einfach nur gefallen will.

Das sind nur einpaar Beispiele.Ich könnte ewig so weiter machen.

Man würde immer Gegensätze finden. Doch was soll uns das alles sagen? Was will ich damit sagen?

Ich möchte damit eigentlich nur auf gegenseitige Rücksichtnahme aufmerksam machen.

Man muss nicht immer nur sich und seine Sache sehen, ob nun mit Hund oder mit Kind oder mit beidem oder mit nichts davon.

Wenn nur jeder sich mal ein bißchen an die eigene Nase fassen würde, und sich vielleicht mal in die Situation des Gegenübers versetzen würde, wäre das doch mal ein Anfang?!? Oder?

Schließlich dürfen wir abschließend nicht vergessen (denn das hier ist ja ein pro Hundeseite 🙂 ), dass wir selbst, der Homo sapiens, vor tausenden von Jahren den Canis lupis familiaris als Begleiter für uns ausgesucht haben, und nicht als Streitthema Nr. 1.